1.Mannschaft unterliegt im Derby gegen Ifta

Nach dem Sieg gegen den SV Mihla in der Vorwoche, verlor heute unsere 1.Mannschaft das wichtige Kreisderby beim SV Eintracht Ifta mit 0:4 (0:2) und versäumte es damit, im Kampf gegen den Abstieg weiter Boden gut zu machen. Beide Teams begannen das Spiel nervös, wusste man doch in beiden Lagern um die Wichtigkeit der Partie. Vor toller Kulisse hatte Ifta durch Wallstein (10.) die erste Gelegenheit. In der 15. Minute trat Schiedsrichter Martjuschew (Gotha) dann zum ersten und nicht zum letzte Mal zu ungunsten der Lupser in Erscheinung. Bei einem Abwehrschlag hielt Leinhos drüber und fiel hin. Zu aller Überraschung gab es Strafstoß für Ifta und es stand 0:1. Die SGN zeigte sich nur kurz geschockt. Rene Kiesbauers (16.) Abschluss verehlte sein Ziel und Danny Krumbein (23.) traf mit seinem Linksschuss nur den Pfosten. Nur eine Minute später köpfte Leinhos nach einem Eckball, begünstigt durch die miserable Zuordnung vor dem Standart, zum 2:0 ein. Eine Minute später der nächste Schock. Danny Krumbeins Schuss aus gut zehn Metern springt offiziell“ gesehen von der Querlatte ins Spielfeld zurück. Anwesende Hobbyfilmer ließen Gästefans in der Halbzeitpause ob der „geständigen Aufnahmen“ von einem klaren Treffer sprechen. Bei Robin Weißkopfs Freistoßgeschoss (32.) musste Iftas Keeper Glock Kopf und Kragen riskieren. Kurz vor dem Pausenpfiff traf Leinhos bei einem Iftaer Konter ebenfalls die Querlatte. Danach der zweite große Auftritt des Referees. Wie schon in Dermbach wurde den Lupsern ein bereits zugesprochener Strafstoß am Ende doch noch verwehrt. Nach einem klaren Handspiel eines Iftaer Abwehrspielers zeigte Martjuschew auf den Punkt. Assistent und Schiedsrichter ließen sich vom lautstarken Reklamieren der sich in unmittelbarer Nähe befindlichen Iftaer Bank beeinflussen. Nach Rücksprache zwischen Schiedsrichter und Assistent Bromund gab es Schiedsrichterball. Die zweite Halbzeit zeigte Wenigenlupnitz durch taktische Umstellungen noch druckvoller, allein das Tor wollte nicht gelingen. Erst köpfte Christian Herter (47.) vorbei, dann gingen Kindervaters (64.) und Carsten Krumbeins Kopfbälle über das Tor. So kam es, wie es im Fußball meistens kommt. Schönfeld schnappte sich nach einem Lupser Fehlabspiel im Mittelfeld den Ball, steckte auf Leinhos durch, der aus spitzem Winkel das 3:0 (73.) erzielte. Wenig später (80.) traf der agile Angreifer zum Endstand. In dem für die Zuschauer interessanten und emotionsgeladenen Spiel wollte der Referee in der Schlussminute in Nichts nachstehen. Nach einem deutlichen Foulspiel durch Baum (drehte sich nach der Entscheidung lächelnd weg) gab es zum Entsetzen der Gäste anstatt den fälligen Elfmeter die Gelb/Rote Karte gegen Danny Krumbein wegen „Schwalbe“. Krönung des Ganzen: Dominik Waegner ging Krumbein nach einer Roten Karte gleich hinteher. Der Mannschaftskapitän hatte die Leistung des Schiedsrichters an diesem Nachmittag verbal eingeschätzt und das mögen ja bekanntlich auch solche Referees nicht wirklich.
Anmerkung des Webmasters: Es soll in keinster Weise der Eindruck entstehen, dass die Verantwortlichen der SG Nessetal nach einer Niederlage die Schuld beim Schiedsrichter sucht. Wer kein eigenes Tor schießt verliert meistens. Aber zu einem objektiven Spielbericht gehören eben auch spielentscheidende Fehler der dritten Mannschaft. Und die gab es an diesem Nachmittag auch für den neutralen Zuschauer im Überfluss.
SGN mit:
Röhricht, Hohmann, Ortlepp, Waegner, Wolter (63. Siedentopf), Maul, Kiesbauer, Weißkopf, Kindervater (79. David), Herter (63. C.Krumbein), D.Krumbein

Der Videoclip vom Spiel ist unter: www.klassklar.de/tl/WABU_TELEVISION.htm zu sehen.“

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