Im jüngsten Heimspiel traf unsere Mannschaft auf die Reserve von Eintracht Eisenach II. Die Vorzeichen standen für die Gäste alles andere als gut: Da zeitgleich sowohl die erste Mannschaft als auch die A-Jugend (im Kampf um die Kreismeisterschaft) gefordert waren, reiste Eintracht Eisenach lediglich mit zehn Spielern an. Trotz dieser Unterzahl gebührt dem Gegner großer Respekt, dass sie das Spiel sportlich fair angetreten und bis zum Ende konsequent durchgezogen haben.
Kompakte Defensive der Gäste fordert unsere Offensive
Von Beginn an zeichnete sich ein klares Bild ab. Unsere Elf dominierte das Geschehen mit geschätzt 80 % Ballbesitz in der ersten Halbzeit, während die Gäste extrem tief und kompakt standen. Jeder Spieler der Eintracht hielt sich diszipliniert an den defensiven Matchplan, sodass wir uns zunächst schwertaten, zwingende Lücken zu finden.
Der Knoten platzte schließlich durch eine starke Einzelleistung: Julian Wedemann wurde am rechten Strafraumeck freigespielt und traf den Ball so perfekt, dass dieser unter die Latte einschlug – die verdiente 1:0-Führung. Kurze Zeit später erhöhte Manuel Schlundt mit einem platzierten Flachschuss aus etwa 20 bis 25 Metern zentraler Position auf 2:0. Weitere Großchancen, wie ein Flugkopfball von Florian Felsch oder ein gefährlicher Steckpass, wurden vom glänzend aufgelegten Torhüter der Gäste vereitelt.
Souveräne zweite Halbzeit und der Weg zum Endstand
Zur Halbzeit reagierte Trainer Benjamin Patz (vertrat an diesem Tag Cheftrainer Enrico Deiß) und brachte frische Kräfte: Ali ersetzte Christian Benke, und auch Philipp Hering kam für Julian Wedemann in die Partie. Das Spielgeschehen blieb unverändert: Wir machten das Spiel, während die Eintracht sich auf die Defensivarbeit konzentrierte. Mit zunehmender Spieldauer ließen bei den tapfer kämpfenden Gästen jedoch die Kräfte nach, was uns fast im Minutentakt gute Gelegenheiten einbrachte.
Trotz einiger Ungenauigkeiten im letzten Drittel schraubten wir das Ergebnis weiter in die Höhe. Das 3:0 erzielte Paulo Rodrigues nach einem regelrechten „Gewusel“ im Strafraum, bei dem der Ball erst nach mehreren geblockten Versuchen und Abprallern vor seinen Füßen landete. Den Schlusspunkt zum 4:0 setzte schließlich Ali, nachdem er von Kevin Billhardt, der über rechts durchgesteckt wurde, uneigennützig bedient worden war und nur noch ins leere Tor einschieben musste.
Fazit: Ein verdienter Heimsieg
Am Ende steht ein souveräner 4:0-Erfolg, der bei konsequenterer Chancenverwertung durchaus noch höher hätte ausfallen können. Unsere Defensive stand über die gesamte Spielzeit sicher und ließ gegen die erschöpften Gäste keinerlei Gefahr aufkommen. Ein Dank geht an Eintracht Eisenach II für den fairen Auftritt unter schwierigen personellen Bedingungen.
