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Heimsieg in der Stedeberg-Arena: SG Nessetal bezwingt den SV Wartburgstadt mit 4:1

In einer ereignisreichen Partie sicherte sich die SG Nessetal am vergangenen Spieltag einen deutlichen, wenn auch in der Entstehung etwas glücklichen 4:1-Erfolg gegen den SV Wartburgstadt. Vor heimischer Kulisse in der Stedeberg-Arena zeigten die Hausherren vor allem psychologische Stärke und Effektivität in den entscheidenden Momenten.

Turbulente erste Hälfte und glückliche Wende

Die Marschroute von Trainer Enrico war von Beginn an klar: Frühes Pressing, um den Gegner unter Druck zu setzen. Dies trug fast sofort Früchte, als Marlon Schmeißer bereits nach zwei Minuten die Riesenchance zur Führung hatte, den Ball jedoch nur ans Außennetz setzte. Auch Justin Theuvsen ließ eine hochkarätige Möglichkeit liegen, als er nach einem Zuspiel von René Kiesbauer den Ball frei vor dem Tor nicht richtig traf.

Wie es im Fußball oft ist, rächte sich die Chancenwucherung zunächst. Durch ungenaue Klärungsversuche in der Defensive machte die SGN den Gast aus der Wartburgstadt stark, der die Verunsicherung eiskalt ausnutzte. Nach einem Ballverlust tief in der eigenen Hälfte erzielte der SVW durch einen platzierten Schuss ins lange Eck das 0:1, bei dem Torhüter Nils Wandt machtlos war.

Die Antwort der SG Nessetal ließ jedoch nicht lange auf sich warten – und war von einer Portion Glück begleitet. Eine eigentlich als Flanke gedachte Hereingabe von Mark Schmidt rutschte ab und schlug zum 1:1-Ausgleich direkt im Tor ein. Nur wenig später drehte die Heimelf das Spiel komplett: Julian Wedemann bediente Marlon Schmeißer im Strafraum, dessen präziser Flachschuss links neben dem Pfosten zum 2:1 einschlug. Praktisch mit dem Pausenpfiff erhöhte Justin Theuvsen per “Bogenlampe” auf 3:1, als seine Flanke entscheidend abgefälscht wurde und sich hinten ins Tor senkte.

Souveräne Defensive in Durchgang zwei

In der zweiten Halbzeit agierte die SG Nessetal defensiv deutlich stabiler und ließ kaum noch gegnerische Chancen zu. Zwar wurden eigene Kontermöglichkeiten durch Marc Lochner oder Mohammad Shamdin nicht konsequent zu Ende gespielt, doch die Spielkontrolle lag nun eindeutig bei den Hausherren.

Kurz vor dem Ende machten die Jungs vom Stedeberg dann endgültig den Deckel drauf. Nach einer klugen Kopfballverlängerung von Christian Benke stand Marlon Schmeißer goldrichtig und schob zum 4:1-Endstand ein, womit er seinen Doppelpack perfekt machte.

Fazit

Auch wenn die Tore teilweise “aus dem Nichts” fielen, geht der Dreier über die gesamte Distanz in Ordnung. Die Mannschaft bewies nach dem Rückstand Charakter und blieb in der zweiten Halbzeit defensiv fehlerfrei.